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AKTIONEN


 

Wer ist der richtige Eulenspiegel?

Im Auftrag der JugendKunstSchule Teltow führte ich in der Ernst von Stubenrauch-Grundschule Teltow während des Schuljahres 2010/2011 ein Projekt zum Kreativen Schreiben mit einer vierten Klasse durch. Dabei spielte u. a. auch der 500jährige Geburtstag des ersten Buches über Till Eulenspiegel eine Rolle. Aus der Beschäftigung mit diesem Schalksnarren entstand das Theaterstück .

Die öffentliche Generalprobe fand in der letzten Deutschstunde der Klasse 4b am 28. Juni 2011 statt.
Der Text wurde zwar von mir erarbeitet, aber es flossen alle Ideen der Kinder sowohl zum Inhalt als auch zur Inszenierung mit ein. Die Kinder entschieden, welche Geschichten und Figuren in unserem Stück auftauchen sollten. So sind beispielsweise die Gerichtsschreiberin und die Dorfrichterin in die Handlung gekommen.

Lesen Sie den Text zu: "Wer ist der richtige Eulenspiegel?"
und schauen Sie sich die Fotos an

Lesen Sie den Text zum Theaterstück:

"Drachenglück"

Drache traf Lindwurm...
... auf dem Georgsfest am 24. Juni 2011 im Berliner Nikolaiviertel zur Lesung des Theaterstückes

Drachenglück

Im Jahr 2007 schrieb ich dieses Stück für die Behindertenwerkstatt in Ludwigsfelde. Dort arbeiten junge und ältere Erwachsene, die entweder von Geburt an oder nach Unfällen nur auf einen Teil ihrer Geisteskraft zurückgreifen können. Einige können lesen, andere nicht. Einige können gut sprechen, andere weniger gut. Aber alle hatten sie Ideen und Vorstellungen, die sie mir im Gespräch mitteilten. Das Theaterstück sollte ein Gruppenprojekt beschließen, in dem sie sich über mehrere Wochen mit Drachen und Geschichten über Drachen beschäftigt hatten. Sie wünschten sich von mir ein Theaterstück, das sowohl in der Märchenwelt als auch in ihrem Alltag spielt. Dort sollte jemand von ihnen auftauchen, aber auch ein König, eine Königin, eine Prinzessin und natürlich ein Drache. Und es sollte lustig sein, denn sie wollten lachen. (Ich hatte noch nie vor meinen Besuchen in Ludwigsfelde Menschen erlebt, die so voll Inbrunst und mit dem ganzen Körper gelacht haben.) Sie teilten die Figuren auf, sie probten, sie planten, sie lasen mit verteilten Rollen, sie hatten ihren Spaß... Der Auftritt sollte zum Sommerfest vor Eltern und Freunden stattfinden. Dann stritten sich die Darsteller von Ritter und Prinzessin, ihre Liebe zerbrach und damit auch die ganze Theater-Truppe. Das war schade. Aber ich war froh, dass ich sie alle kennenlernen durfte. Die szenische Lesung im Juni 2011 war die erste öffentliche Darbietung des Stückes.
Zum Bild: Es gibt Drachen mit Flügeln und welche ohne und es gibt Lindwürmer, ohne Füße. (Der Drache im Theaterstück gehört zur Drachenfamilie ohne Flügel, denn sonst hätte er ja seine Mutter auch fligend erreichen können.) Hier treffen sich Drache und Lindwurm vor dem Kugel-Bäume-Wald und machen ein Schwätzchen. (Collage mit handgeschöpftem Papier und Baumrinde, Tiere gefaltet aus weißem Kopierpapier.)

Internationaler Tag des Wassers
und der Teltower Verein „kleine welt“

Seit Jahren bin ich Mitglied dieses Vereins, der sich um das Miteinander in Nord und Süd, vor allem aber in Teltow und dem namibischen Ort Otjiwarongo kümmert. Seit Jahren leite ich ein Schülerprojekt mit dem Titel „Water near me – Wasser in meiner Nähe“.

Am 22. März 2011 begann die weiterführende Aktion.

Informationen dazu finden Sie auf der Web-Seite des Vereins unter: www.kleinewelt-online.de

Lesen Sie: "Omas Geschichten"
und schauen Sie sich die Fotos an

Teltower Papiertheater mit zweitem Stück erfolgreich

  • Premiere war am 12. März 2011 in der MädchenZukunftsWerkstatt Teltow.
  • Eine nächste Vorführung war am 7. Mai 2011 in der Teltower Galerie Altstadthof.

Über Wochen beschäftigten sich die Mädchen Tuja, Viktoria und Jessica unter meiner Anleitung  mit dem Papiertheater. Zuerst ging es um das Finden der Idee des Theaterstückes, das sich auf die Frauenwoche und die 100. Wiederkehr des Internationalen Frauentages beziehen sollte. Es rückte nur die Vergangenheit in den Blickpunkt. Die Mädchen wollte aber nicht nur zurück- sondern auch vorwärts in die Zukunft springen. Ziemlich schnell stand fest, dass es eine Verbindung von Realität und Fiktion geben würde. Die Gegenwart, das reale Spiel, eröffnete das Theaterstück im Zuschauerraum. Alle fiktionalen Vorstellungen wurde auf der Papiertheaterbühne gezeigt. Von der heutigen Zeit und dem alltäglichen Leben der Mädchen sprang die Handlung auf die Theaterbühne und in das Leben von Frauen und Mädchen vor 50 Jahren, dann wieder zurück in die Gegenwart und dann vorwärts in das Jahr 2061. Intensiv arbeiteten die Mädchen am Textbuch. In den Winterferien trafen sie sich jeden Tag mit mir und dann auch mit Irene Weiler, die nicht nur beratend mithalf den Frauenaufbruch in den 1950er Jahren richtig darzustellen, sondern die später auch in allen Papiertheaterszenen die Oma-Figur sprach und führte. Gleichzeitig mit dem Drehbuch entstanden die Figuren und die Bühne. Nachdem die Generalprobe – wie es zu sein hat - etwas quer verrutschte, lief der Auftritt am 12. März fast reibungslos. Entsprechend groß waren der Applaus des zahlreichen Publikums und die Freude der Papiertheater-Truppe.

Wer in dieses Büchlein schreibt...

Teltower Poesiealben von gestern und heute

Das ist der Titel einer Ausstellung, die am

7. März 2011 um 15 Uhr
in den Räumen der Teltower Arbeiterwohlfahrt eröffnet und
dort bis zum 19. Mai zu sehen war.

AWO-Kulturcafé
Teltow, Potsdamer Straße 62

 

Lesen Sie mehr...

Eine ausführlichere Ausarbeitung zum Thema finden Sie hier:
"Vom Stammbuch zum Steckbrief - Historisches rund ums Poesiealbum..."


Samstag, den 30. Oktober 2010

"Feuer und Flamme" für unsere Museen

Industriemuseum
 Meiereifeld 35, 14532 Kleinmachnow
Öffnungszeit von 13:00 bis 20:00 Uhr

Bühnenbild

Zum ersten Mal lernte ich vor Jahren während meiner Tätigkeit im Berliner Märkischen Museum das feine und etwa 200 Jahre alte Medium des Papiertheaters kennen. Immer mal wieder versuche ich, Kinder (aber genauso auch Erwachsene) für diese kleine, ganz „eigenartige“ und gerade dadurch sehr anspruchsvolle Theaterkunst zu interessieren. Richtig glücklich war ich, als mir das im Frühjahr 2010 bei einigen Mädchen der Teltower MädchenZukunftsWerkstatt gelang und wir Ende August 2010 zum Tag der offenen Höfe unter zahlreichen interessierten Augen des Publikums unser Theater und das dafür geschriebene Stück zeigen konnten:

Der Schatz von Teltow

Premiere: Sonntag 29. August 2010  14:00 Uhr und 15:00 Uhr
im Garten der "Galerie Altstadthof" Potsdamer Str. 74 in 14513 Teltow

Ausgehend von meiner Arbeit in der Sammlung Kindheit und Jugend und der Ausstellung „Schwarz auf Weiß – Geschnittene Geschichten“, für die ich 2004 verantwortlich zeichnete, und in Zusammenarbeit mit der Ludwigsfelder Scherenschnitt-Künstlerin Heike Müller-Kulski habe ich mich vor Jahren intensiv mit der Geschichte des Scherenschnittes beschäftigt. Dabei entstanden die folgenden Theaterstücke für Kinder: Drachenglück und

Die Abenteuer der schwarzen Trixi

Aufführung: Sonntag 29. August 2010 16:00 Uhr
im Garten der" Galerie Altstadthof" Potsdamer Str.74 in 14513 Teltow

Frühlingsfarben - Aus dem Wasser gezogen.

Ausstellung und Vorführung von Marmoriertechniken
während der Eierparty im Berliner Nikolaiviertel

20. und 21. März 2010

Sehen Sie einige Fotos


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